Ereignisse 1. Halbjahr - archivsbsz

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Ereignisse 1. Halbjahr

Schuljahr 2014/2015
Pflicht-Fortbildung: Erste Hilfe Grund- und Auffrischungskurs

Noch vor dem Beginn des Unterrichts frischten die Lehrerinnen und Lehrer ihre Kenntnisse in Erster Hilfe auf. Ausbilder vom Deutschen Roten Kreuz schulten die Lehrkräfte. Neben den Übungen zum Verbinden von Wunden und zur sicheren Lagerung bewusstloser Personen wurde die Wiederbelebung bei Herzstillstand geübt, auch unter Anwendung eines Defibrilators. An den beiden Tagen gab es genug Möglichkeiten, sich in Theorie und Praxis auf den neuesten Stand zu bringen. Die allgemeine Unsicherheit, etwas bei der Ersten Hilfe falsch machen zu können, wurde mit dem Grundsatz "Nicht helfen ist auf alle Fälle falsch" und dem Hinweis beantwortet, dass der Ersthelfer, der naturgemäß weder Arzt noch ausgebildeter Sanitäter ist, rechtlich abgesichert ist.

Schüleraustausch: Unsere Jugendlichen fuhren nach Glubokoje (Weißrussland)
Bereits am 2. Unterrichtstag fuhren die 10 Jugendlichen aus den Russischkursen der A12 und A13 mit dem Linienbus von Nürnberg nach Glubokoje. Diese Fahrt dauerte gut 36 Stunden und strapazierte die Schülerinnen und Schüler schon sehr. Aber der Empfang dort und die folgenden knapp sieben Tag dort waren umwerfend schön und unvergesslich. Die Gastgeber der Stadt im Norden des Landes hatten ein umfangreiches Programm vorbereitet; es gab sogar einen Ausflug in das für unsere Verhältnisse weit entfernte Minsk, der Hauptstadt. Im Zentrum stand die Aufgabe, sich um die dortigen Kriegsgräber des 2. Weltkriegs zu kümmern und dabei mit den Jugendlichen des dortigen Kreisgymnasiums zusammenzuarbeiten. Am Abschlussabend wurde auch diesmal bei Essen und guten Gesprächen viel gesungen, was auch immer die Gitarre hergab. Diese gemeinsamen Tage sind für die beteiligten Jugendlichen unvergesslich, und es gab noch mehr Abschiedstränen als beim ersten Besuch im Juli in Hildburghausen. Bilder und weitere Einzelheiten folgen.

"Sicher zum SBSZ und sicher nach Hause" - Verkehrssicherheitstag im und um das Haus 1 des SBSZ
"Sicher zum SBSZ und sicher nach Hause" das war die Grundidee des 3. Verkehrssicherheitstages im und um das SBSZ Hildburghausen, das gegen 8:30 Uhr von der stv. Schulleiterin, StDin Karin Säger eröffnet wurde. Wir möchten im Rahmen unseres Gesundheitskonzepts auch einen Beitrag auf dem Bereich der Verkehrssicherheit leisten, denn viele unserer Schülerinnen und Schüler kommen mit dem eigen Fahrzeug, sei es Auto oder Zweirad, bei Wind und Wetter zum Unterricht. Das Angebot war umfassend und zielgerichtet. ADAC, Polizei, Verkehrswacht und Bundeswehr bauten ihre Stände auf. Während die Jugendlichen in Gruppen den Vorträgen der Suchtberatung, der Polizei und der Fahrschule Hartenstein lauschten, konnten sie gleich ausprobieren, wie es ist, wenn man sich alkoholisiert auf den Weg macht, oder ob ihre Reaktionszeit kurz genug ist. Führerscheintrainer und Führerscheinquiz ermöglichten ein Test der Kenntnisse der Verkehrsregeln. Das DRK mit dem Einblick in die Grundlagen der 1. Hilfe klärte über Möglichkeiten auf, bei einem Unfall helfen zu können. Egal ob Bremssimulator, Überschlagsimulator, Motorrad- oder Fahrzeugsimulator: man konnte risikofrei testen, wie man sich in den verschiedenen Verkehrssituationen verhalten würde. Die Mutigen probierten auf dem Gurtschlitten auch die Wirkung eines Aufpralls, geschützt durch einen Sicherheitsgurt. Das Autohaus Hess beriet die Jugendlichen zum Thema Autokauf, vor allem bei Gebrauchtwagen. Die DEKRA prüfte Autos von Interessierten, und ADAC und Bundeswehr informierten über Verkehrssituationen, in denen man bestehen muss oder Hilfe braucht. Zwei Stunden lang demonstrierte die Feuerwehr Hildburghausen, wie man Feuerlöscher sicher bedient und einsetzt. Gleichzeitig konnte man in der Aula seine Blutspende beim ITS Suhl abgeben, was über 36 Freiwillige taten. Nach der Blutspende wurden die Teilnehmer im Lehrerzimmer des SBSZ mit einem umfangreichen Frühstück versorgt. Auch die Akteure der Vorträge und Stände im Schulhof wurden dort versorgt. Dieser Verkehrssicherheitstag war ein voller Erfolg, nicht zuletzt weil alle Beteiligten mit viel Engagement ihn zum Erfolg gemacht haben. Dafür ein großes Dankeschön!



Exkursion A14c: Die Gemeinschaft stärken und Vertrauen erleben: Im Kletterwald Suhl
Bilder:
Die Strecke im Hochseilgarten des Kletterwaldes verlangte von den Jugendlichen Konzentration, viel Mut und immer wieder den guten Zuspruch der Klassenkameraden.

Die erste Exkursion diente dazu, die Gemeinschaft der Schülerinnen und Schüler der Klasse A14c zu stärken. Der Ausflug in den Kletterwald auf dem Suhler Ringberg verlangte von den Jugendlichen, die in 2 Gruppen aufgeteilt waren, und ihrer Klassenlehrerin, Frau Fischer, viel Mut und Selbstvertrauen ab, und Vertrauen in die Seile, Balken und die Eigensicherung, dass diese sicher sind. Nach den ersten "Gehversuchen" auf niedrigem Niveau über dem Boden ging es auf die Hochstrecke. Immer wieder gab es von den Klassenkameraden guten Zuspruch, wenn man vor einer Herausforderung zurückschreckte. Die jeweils andere Gruppe zog einen Klassenkameraden hoch, damit dieser sich ausklinken konnte und in freiem Fall wie bei einer riesigen Schaukel ein kurzes Glücksgefühl erlebte. Auch ein Regenschauer konnte das Erfolgserlebnis nicht trüben.

Information verschafft Vorsprung
Bilder: Besuch im Rahmen der Veranstaltung "Industrie InTouch" bei der Firma SONNPLAST
Regelmäßige Besuche von Veranstaltungen der Wirtschaft und Messen gehören zu den wichtigen Kontakten zur Wirtschaft unserer Region. So präsentierten wir auf den Berufsinformationsmessen in Suhl und Sonneberg unsere Schule. Wir konnten den Kontakt zu langjährigen Ausbildungsbetrieben auffrischen und Interessenten über das Bildungsangebot an unserer Schule informieren. Wir freuten uns besonders über den Besuch ehemaliger Auszubildender an unserem Stand. Mit der Aktion „Industrie InTouch“ haben das Forum Thüringer Wald und zahlreiche Unternehmen der Südthüringer Region unseren Lehrkräften einen Blick hinter die Kulissen der beteiligten Industriebetriebe gewährt. So folgten Hr. Tomschke und Hr. Fritz der Einladung von Sonnplast Sonneberg und konnten live bei der Vorstellung der Produktionsabläufe dabei sein. Hr. Fritz war außerdem in Hinternah bei der Firma Remy & Geiser GmbH zu Besuch. Mit diesen Besuchen stärken wir unsere Zusammenarbeit mit der ausbildenden Wirtschaft und bekommen einen guten Einblick in das aktuelle Knowhow in unserer Region.


Geschichte: „Neubauern“ – Integration von Flüchtlingen in der Landwirtschaft nach 1945
Zu einem Pilotprojekt zum Thema „Landwirtschaft nach 1945“ fuhren 37 Schülerinnen und Schüler der Kurse in Sozialkunde und Wirtschaftsgeografie der 11. Klassen des Beruflichen Gymnasiums am Freitag, 24. Oktober 2014, nach Kloster Veßra in das Hennebergische Museum. Auf vielfältige Weise wurden ihnen die Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen nach 1945 im Bereich der Landwirtschaft vermittelt. Aspekte waren neben den Auswirkungen der Bodenreform in Thüringen auch die Situation der „Neubauern“, die ihren Grund und Boden zur Arbeit zugewiesen bekommen haben, ohne Rücksicht auf vorhandene und frühere Strukturen. Die Schülerinnen und Schüler, deren Groß- oder Urgroßeltern vielleicht auch Flüchtlinge waren, die hier neu angefangen haben, erfuhren auch, mit welchen Schwierigkeiten die Neuankömmlinge zu kämpfen hatten, bis sie voll integriert waren. Der Bezug auf die Akzeptanz „Zugezogener“ in unserer Zeit und wie man heute das Leben auf dem Bauernhof erlebt rundeten die Veranstaltung ab.

Metallzentrum Eisfeld: Tag der offenen Tür
Bilder: Einzelgespräche mit interessierten Schülerinnen und Führungen durch die Werkhallen
Die Schüler und Schülerinnen der Klassen T13 und T14 der Berufsfachschule Technik machten sich am 13. November 2014, begleitet von ihren Klassenlehrern und unserer Schulsozialarbeitern Frau Hofmann, auf den Weg nach Eisfeld, um sich im Metallzentrum Eisfeld am Tag der offenen Tür darüber zu informieren, welche Möglichkeiten es für sie nach dem Erreichen des Realschulabschlusses in den Metallberufen gibt. Die Jugendlichen konnten dort auch potentielle Arbeitgeber persönlich kennen lernen. Neben den Inhalten der Grundausbildung ging es auch um attraktive Ausbildungsthemen wie CNC, CAD und die modernsten Geräte wie z. B. 3D-Drucker.

Schulkino mit dem Film „Precious – das Leben ist kostbar“
Bilder: Zuerst den Filma anschauen und dann seine Gedanken dazu zu Papier bringen, damit man später im Unterricht mitreden konnte
Erneut wurde das Medium Film dazu verwendet, um die jugendlichen Zuschauer mit menschlichen Situationen zu konfrontieren, die sie selbst eher selten so heftig mitbekommen. Ein 16-jähriges Mädchen, von Kindesbeinen an mit sexueller Gewalt und Hilflosigkeit konfrontiert, ist nicht zuletzt deswegen stark übergewichtig und begreift den Sinn ihres Lebens nur darin, möglichst viel Stütze vom Sozialamt abzugreifen. Ein Film mit schonungsloser Offenheit, der in den Unterrichtsstunden danach in den Fächern Deutsch, Religionslehre/Ethik oder Englisch besprochen und verarbeitet wird. Die Suche nach dem Sinn des Lebens trotz vieler Hindernisse ist gerade bei Jugendlichen ein Thema.

„Quizzen schafft Wissen“ für BVJ und Fho-Klasse
Am 18. 11. 2014 konnten die Schülerinnen und Schüler des BVJ und der Fho-Klassen in einem Quiz Punkte sammeln und den einen oder anderen Preis gewinnen. „Quizmaster“ Herr Eigner führte den Jugendlichen den Inhalt und den technischen Ablauf dieser Veranstaltung vor. Die vom Jugendamt des Landkreises Hildburghausen finanzierte Veranstaltung umfasst Fragen zu verschiedenen Wissensgebieten und ist auf die jeweils anwesende Gruppe von Jugendlichen zugeschnitten. Während der zwei Stunden der Suche nach den richtigen Antworten haben die Jugendlichen gut zusammengearbeitet und konnten so die Fragen aus fast allen Wissensgebieten erfolgreich beantworten. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz und so konnte Allgemeinbildung kurzweilig vermittelt werden.

„Bildungsfuchs“ der IHK vergeben
Am 18.11.2014 wurde im CCS Suhl die Ehrung der Besten der IHK durchgeführt. Die Lehrlinge mit dem besten Prüfungsabschluss eines jeden im IHK Bereich geprüften Ausbildungsberufes bekommen einen in Glas geblasenen Fuchs überreicht, den „Bildungsfuchs“. Auch Auszubildende des SBSZ waren diesmal wieder dabei. So erhielt Gabriel Joachim (Bürokaufmann) den begehrten Preis und Marius Wulff (Zerspanungsmechaniker) ebenfalls. Der Preis ist eine wichtige Anerkennung für Auszubildende, weil ihre Gesamtleistung im Betrieb und in der Berufsschule in den Mittelpunkt gerückt wird.
Bilder: Die Ausgezeichneten und ihre Ausbilder


Besuch der Werkzeugmechaniker bei „Rennsteig Werkzeuge GmbH“ in Viernau
Die Klasse der Werkzeugmechaniker besuchte am 20.11.2014 zusammen mit ihrem Fachlehrer Herrn Fritz die Firma „Rennsteig Werkzeuge GmbH“ in Viernau. Bei dieser sehr interessanten Exkursion wurden der Werkzeugbau und die Metallausbildung gezeigt. Weiter ging es durch die Stanzerei in die Montage. Vom Gesamtschneidwerkzeug bis zum spitzenlosen Schleifen konnten viele Verfahrensabläufe gezeigt werden. Im anschließenden Besuch der Schmiede wurde verschieden Urformverfahren erläutert. Wir bedanken uns bei Herrn Krause für die sehr gute fachlich fundierte Führung durch das Unternehmen. Herr Krause bildet jedes Jahr 2 – 3 Azubis im Beruf Werkzeugmechaniker mit großem Erfolg aus. Die von ihm betreuten Lehrlinge konnten in den vergangenen Jahren schon mehrere Bildungsfüchse einheimsen, die Auszeichnung der IHK für besonders gute Leistungen in der Ausbildung.

Teambuilding für das BVJ
Eines der wichtigsten Themen bei Klassen die aus verschiedenen Schulen und Lebenssituationen zusammengesetzt sind, ist die Zusammenarbeit, auch Teambuilding genannt. Ein Hauch von Abenteuer, Risikobewältigung und Spaß sind die Zugaben zu einer Veranstaltung, die im Basislager der Abenteuerschule Suhl e.V. stattfand. 23 Jugendliche aus dem Berufsvorbereitungsjahr am SBSZ nahmen daran teil. Nach einer Einweisung durch das Team der Abenteuerschule fanden verschiedene Aktivitäten in Gruppen statt, wie z. B. Bogenschießen oder die „Seilbahn“, wo man an einem Griff mit Rollen ein Seil nach unten fahren konnte, angetrieben von der Schwerkraft des eigenen Körpers auf dem schiefen Seil. Beim Mittagslunch am Lagerfeuer konnte man über diese Aktionen reden.


Seit Oktober bei uns - Sofia Dmitrieva
Sie ist seit Oktober an unserer Schule. Sofia Dmitrieva ist in diesem Schuljahr unsere Sprachassistentin für Russisch. Sie kommt aus Barnaul in Russland, das liegt in der Region Altai im Süden Westsibiriens. Sie hat Lehrerin für zwei Fremdsprachen studiert und kam 2013 als Fremdsprachenassistentin nach Zwickau. Da der Pädagogische Austauschdienst auch ein 2. Jahr anbietet, hat sie sich für uns entschieden. Sie wird bis etwa Juni bei uns bleiben und im russischen Fremdsprachenunterricht den Lehrerinnen Frau Kreußel und Frau Turan zur Seite stehen. Sie freut sich sehr auf ihre Zeit hier in Südthüringen und möchte viele Kontakte mit den Jugendlichen hier knüpfen. Wir freuen uns auf sie, denn sie bringt uns die Kultur und Sprache eines anderen Landes nahe, und gerade in diesem Jahr, wo wir mit Glubokoje in Weißrussland eine neuen Partnerschaft begonnen haben, sind ihre Sprachkenntnisse eine große Hilfe.


Inklusion: „Es ist normal, verschieden zu sein.“
In diesem Satz steckt das größte Hindernis zur Inklusion, oder zumindest zur integrativen Beschulung von behinderten und nicht behinderten Jugendlichen. Denn dieser Satz beschreibt die Vorurteile, die gegen Menschen gerichtet sind, die anders sind als man selbst. Die Erkenntnis, dass man selbst auch anders ist, und dass Andere dies tolerieren, d. h. ertragen, ist nur sehr Wenigen bewusst. Die Inklusion ist ein großes Thema in der Bildung, seitdem Deutschland die entsprechende Vereinbarung der Vereinten Nationen unterzeichnet und in Kraft gesetzt hat. Lehrerinnen und Lehrer des SBSZ haben sich deshalb am 19. November 2014 zu einer Fortbildungsveranstaltung zusammengefunden, die von Ramona Möbius, Beauftragte für Inklusion, durchgeführt wurde. Anhand zweier eindrücklichen Beispiele, einer Schule und einer Feuerwehrgruppe, wurden wir mit der Realität konfrontiert: Inklusion als selbstverständliche Umgangsform, aber ermöglicht mit viel Einsatz sowohl von Menschen als Helfer als auch von Menschen mit großer Überzeugungskraft. Denn Toleranz geschieht nicht von alleine. Unsicherheit, wie man mit den Menschen mit großen Einschränkungen umgehen soll, wie sich das auf den Bildungserfolg auswirkt, wenn der Klassenraum erweitert wird zu einem individuellem Bildungsraum, in dem – je nach Behinderung – Inhalte angepasst vermittelt werden, und allgemeine Vorurteile stellen sich in den Weg zur Inklusion. Die Veranstaltung zeigte auch, dass Inklusion mit dem bisherigen Unterricht nicht mehr vereinbar ist. Alle, nicht nur die Lehrer, müssen umdenken. Inklusion ist eine Gemeinschaftsleistung, die von allen vor allem am Anfang viel Kraft erfordert, denn die gewohnten Erfahrungen greifen nicht mehr. Ramona Möbius machte auch klar, dass Inklusion unter den aktuell vorhandenen Bedingungen eher eine Illusion ist. Es gibt zu viele Hindernisse, um das in weiten Bereichen des Landes umzusetzen. Nächster Schritt ist eine Integration, das bedeutet, dass möglichst wenig in der Schulorganisation, im Lehrplan und bei den Lehr- und Lernstrategien nötig ist. Seit Jahren wird die Diskussion, ob Förderschulen besser seien oder die Inklusion, eher zu Gunsten der Schaffung und Finanzierung von Förderschulen geführt; die Widerstände z. B. seitens besorgter Eltern, ihre nicht behinderten Kinder würden dabei benachteiligt, sind enorm. Ramona Möbius informierte nicht nur anschaulich und kompetent über Inklusion, sie stellte auch Handreichungen und Hinweise zur Integration von Jugendlichen mit Einschränkungen bereit. Möglichkeiten gibt es nicht nur im Bereich technische Hilfen, sondern auch bei der Methodik und Didaktik können viele integrative Situationen bewältigt werden. Klar ist aber auch, dass Investitionen im Haus und bei der Bereitstellung von Lehrerstunden und geschulten Fachkräften im großen Umfang nötig ist. Inklusion verursacht Mehrarbeit und Mehrkosten; Gründe, die den Weg dorthin verstellen. “

„Finanztest macht Schule“
Auch in diesem Jahr veranstaltet die Stiftung Warentest mit ihrer Zeitschrift „Finanztest“ ein Schulprojekt, an dem das SBSZ Hildburghausen als eine von 100 Schulen in Deutschland teilnimmt.
Die Zeitschrift wird mit ausgewählten Themen in das Unterrichtsgeschehen in allen Schulformen eingebunden. Die Jugendlichen können ihre Kompetenzen in Sachen Finanzen verbessern; als mündige Bürger müssen sie die angebotenen Produkte auf dem Finanzmarkt einschätzen und kritisch bewerten können. Frau Maruhn ist die Leiterin dieses Projekts; die Berichte zu diesem Projekt werden auf der Internetseite www.izop.de des Instituts zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren bewertet. Das Institut plant, realisiert und evaluiert Projekte zur Medienerziehung in Bildungseinrichtungen.

"Bubble"-Fußball: Die etwas andere Art, Fußball zu spielen
Die vom Landkreis angeschafften Plastikbälle, in die die Jugendlichen eintauchen, sich mit Gurten in mdie Bälle einhängen und dann - nach dem Anpfiff - auf den Ball losstürmen, um diesen ins gegnerische Tor zu schießen, waren am Dienstag, den 27. Januar, und am Mittwoch, den 28. Januar, im Mittelpunkt des Sportunterrichts an unserer Schule. Dummerweise reicht bereits ein kleiner Fehltritt und man kullert vor den Augen der anderen auf dem Boden herum. Nach dem ersten kleinen Schreck findet man das ziemlich lustig, denn es gibt keine Prellungen, die dicke Plastikhülle federt alles ab.
Während die Mädchen sich ernsthaft darum bemühten, den Ball zu spielen, erkannten die Jungs sehr schnell, dass man mit den Bällen auch anders umgehen könnte. So nahm der ein oder andere einen längeren Anlauf, um dann mit voller Wucht in einen Mitspieler zu springen. Beide rollten dann, sich mehrfach überschlagend, durch die halbe Sporthalle. Auch hier gab es nur Spaß, und so agierten die "Spieler" auf dem Feld mit vielen "Fouls" und ein paar Tritten auf den Ball über eine Spieldauer von 10 Minuten hinweg. Nach gut vier Unterrichtsstunden hatten alle Jugendlichen der Klassen der A14 am Mittwoch und die anderen Jugendlichen am Dienstag zuvor sich ausgetobt. Sowohl die Sportlehrer als auch die Jugendlichen zogen ein positives Fazit.
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