Berichte und Aktionen - archivsbsz

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Berichte und Aktionen

Schuljahr 2012/2013


Abiturienten des Jahrgangs 2013 feierlich verabschiedet
Bei der feierlichen Übergabe der Zeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs A10 konnten 37 Jugendliche ihre Reifezeugnisse in Empfang nehmen. Die Schulleiterin, Frau OStDin Noll, der Oberstufenleiter, Herr StR Möller und die beiden Stammkursleiter, Frau StRin Schmidt und Herr Marmulla überreichten die Urkunden am frühen Abend des 28. Juni im Lindner-Hotel in Schnett. Zuvor waren die Schülerinnen und Schüler, angeführt von den Stammkursleitern, feierlich in den geschmückten Saal eingezogen. Frau Noll würdigte die Leistungen der Jugendlichen als Meilenstein in ihrem Leben. Die Stammkursleiter gaben einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten und Exkursionen, die in den knapp drei Jahren stattfanden. Sie wiesen darauf hin, dass sie nun selber entscheiden könnten, wie sie ihr Leben gestalten und wünschten ihnen dafür viel Kraft und Kreativität.
Der beste des Jahrgangs, Tim Stammberger, bekam neben einer Urkunde eine sehr wertvolle Uhr, die unser langjähriger Freund und Förderer, Herr Lämmler, seit ca. 7 Jahren jedes Jahr für den oder die Beste des Jahrgangs stiftet. Herr Lämmler studierte vor dem Krieg am Technikum und kam nach der Wende wieder zu seiner alten Alma Mater zurück, für deren Erhalt, inzwischen als Berufliches Gymnasium, und Ausbau er sich seitdem persönlich mit viel Engagement eingesetzt hat.
Das kam besonders zum Ausdruck, als er diesmal eine Seminarfachgruppe persönlich auszeichnete, die sich in ihrer Arbeit mit der Geschichte und Entwicklung des Technikums beschäftigt haben. Ganz besonders erfreute ihn, dass die Jugendlichen ein maßstäbliches Modell des Hauses in seiner Form von 1896 mit viel Mühe und Aufwand erstellt hatten, das jetzt im Schulmuseum seinen Platz gefunden hat.
Auszeichnungen gab es auch für Stephan Bischoff für die besten Leistungen in Biologie. Ein Highlight in diesem Jahr war die musikalische Begleitung durch die Musikschule Hildburghausen, deren zweiter Beitrag, ein rhythmischer Trommelwirbel, der Feier eine südamerikanische Atmosphäre verlieh. Allen, die an der Organisation mitgewirkt haben und auch dem Hotel Lindner für ein hervorragendes Büffet gebührt großer Dank.

Wenn aus einem Aufsatz eine Reise wird ...
…. dann hat sich die Mühe gelohnt. Auch in diesem Schuljahr haben sich die Schüler der 12. Klassen des Beruflichen Gymnasiums Hildburghausen am mittlerweile 60. Europäischen Wettbewerb mit ansprechenden Aufsätzen beteiligt. Unter dem Motto „Wir sind Europa! Wir reden mit“ sind je nach gewähltem Thema Reden oder Streitgespräche entstanden, von denen die 8 besten von der Schule im Januar 2013 an die Landesjury der Europäischen Akademie Arnstadt geschickt worden sind.
Diese Mühe hat sich mehr als gelohnt, denn 5 der eingesandten Aufsätze wurden zwischenzeitlich Teil hohen Preisen und Urkunden ausgezeichnet. Martin Bauer, Schüler der A 11b des Beruflichen Gymnasiums erhielt einen Landespreis der Europäischen Akademie. Kevin Günther und Annika Hottenroth aus der gleichen Klasse wurden mit einem Preis der Bundeskanzlerin – einer dreitägigen Reise nach Berlin – geehrt. Diese Reise hat in der vergangenen Woche stattgefunden. Neben Sightseeing und Erholung faszinierten die Ausgezeichneten vor allem die Orte, an denen europäische Politik gemacht wird, denn ein Besuch und Empfang im Bundeskanzleramt stand genauso auf dem Programm wie Gesprächsrunden zur europäischen Kultur und Politik. Felix Sausemuth, ebenfalls A 11b, erhielt den fantastischen Bundespreis - einen 9-tägigen Aufenthalt in Otzenhausen (im Saarland) zur Internationalen Preisträgerbegegnung. Für diese Tage, die er Anfang August genießen darf, wünscht ihm die Schulleitung des SBSZ bereits heute viel Spaß und jede Menge an interessanten europäischen Eindrücken.
Die gleichen Wünsche begleiten auch Jonathan Victor aus der Klasse A 11 a, der ebenfalls einen Bundespreis sein Eigen nennen darf. In wenigen Tagen darf er für 3 Tage nach Straßburg fahren und wird dort an einem Seminar der Friedrich-Ebert-Stiftung teilnehmen. Die Auseinandersetzung unserer Schüler mit europäischen Fragen hat sich also auch in diesem Schuljahr als großer Erfolg herausgestellt. Dass diese Begeisterung für den dann 61. Europäischen Wettbewerb auch wieder viele Teilnehmer finden wird, davon sind die Pädagogen des SBSZ überzeugt. S. Kreußel, Lehrerin am SBSZ

Französisch anwenden vor Ort: Exkursion der Französischschüler nach Paris
Wer eine Fremdsprache erlernt, möchte sie auch anwenden. So dachten die Französischschüler der 11. und 12. Klassen des Beruflichen Gymnasiums und ihre Sprachlehrer. Also wurde der Französischunterricht nach Paris verlegt. Vom 02.-06.06.13 fuhren 44 Schüler und 4 Lehrer mit dem Bus in die herrliche Stadt an der Seine. Auf dem Besichtigungsprogramm standen neben einer Stadtrundfahrt der Besuch des Eiffelturms, eine Schifffahrt auf der Seine und Schloss Versailles.
Zum Abschluss konnten sich alle im Euro-Disneyland vergnügen. Motiviert und um einige Sprachkenntnisse reicher kehrten alle Teilnehmer voller Eindrücke zurück.
Das Berufliche Gymnasium möchte nun eine solche Bildungsreise interessierten Schülern jährlich anbieten.
C. Turan, Französischlehrerin

Lesewettbewerb: Das SBSZ kürte den Lesemeister
Genau genommen sind es mehrere Lesemeister, denn es wurden in mehreren Kategorien gelesen, um die unterschiedlichen Schularten zu berücksichtigen.
Die Besten der Klassen fanden sich dann in der Woche vom 26.04. – 03.05.2013 vor einer Jury, bestehend aus dem Abteilungsleiter Herrn Jacob und jeweils 2 Deutschlehrern, wieder, um die besten Leser der Schulformen BVJ/BFS, duale Klassen und dem BG zu ermitteln. Den ersten Platz der Gruppe A (BVJ/BG) konnte Enrique Ramirez Velasquez aus der BV 12 b erringen. Der Sieger in der Gruppe B (duale Klassen) wurde Martin Otto aus der Klasse Kö10 und die Gruppe C (BG) brachte gleich 2 Sieger – Madeline Sorg aus der A 12a und Martin Bauer aus der A 11b – hervor. Neben einer Urkunde, die alle Teilnehmer des Gruppenausscheids erhalten haben, wurden die 4 Sieger außerdem mit Kinogutscheinen bedacht. Für das Engagement der Schüler und die Teilnahme am Lesewettbewerb möchten wir uns bei allen beteiligten Schülern von dieser Stelle aus noch einmal ganz herzlich bedanken.
Die Fachkonferenz Deutsch

Abschlussfahrt der BFS-Klasse W11 nach Berlin
Die Abschlussfahrt der Klasse W11 (Berufsfachschule 2-jährig) führte die Jugendlichen mit ihren Lehrerinnen Fr. Posluschny und Fr. Fischer nach Berlin. Nach einer aufgrund mehrfachen Umsteigens anstrengenden Zugfahrt kam die Gruppe am späten Nachmittag in der Hauptstadt an und sammelte am Potsdamer Platz die ersten Eindrücke. Am nächsten Tag besuchten sie die Filmstadt Potsdam Babelsberg. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Der folgende Tag begann mit einem Gang vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor mit einem kurzen Eindruck von der Museumsinsel. Um 11 Uhr wurde die deutsche Niederlassung von Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett besichtigt. Mit einer Fun Bike Tour ging es am Nachmittag wieder zum Alex zurück. Den Rest des Tages konnten die Schüler und Lehrer frei nach Lust und Laune verbringen. Am Tag danach begann um 9 Uhr die Heimreise nach Hildburghausen.

Sportfest des SBSZ

Auf dem Gelände an der Waldstraße fand am 8. Mai unser Sportfest statt. In verschiedenen Kategorein und Wettbewerben kämpften die Schülerinnen und Schüler um die ersten drei Plätze. Am frühen Nachmittag konnten dann die Urkunden übergeben werden.

Europatag am 2. Mai - Würdigung der Aktivitäten
Der Europatag wurde dazu genutzt, die bisher durchgeführten Aktionen mit Bezug auf Europa zu würtdigen und neue Projekte zu diskutieren. Kollegen gaben Berichte von Schulbesuchen in den Niederlanden, und wir besprachen, wie wir die Erkenntnisse auf unsere Verhältnisse übertragen könnten. Ein Europaquiz brachte uns abschließend ins Schwitzen.

KMK-Prüfungen erfolgreich durchgeführt
Das SBSZ Hildburghausen bietet Berufsschülern in der dualen Ausbildung seit Jahren die Möglichkeit, zusätzlich ein Zertifikat der Kultusministerkonferenz für Fremdsprachen in der beruflichen Bildung zu erwerben. In diesem Schuljahr zeigten besonders viele Auszubildende aus den Bereichen Holz-und Metalltechnik und bei den Büroberufen ihr Interesse an diesem Fremdsprachenzertifikat Englisch. Sie stellten sich auf freiwilliger Basis am 12.03., 13.03. und 19.03.2013 den Anforderungen dieser Prüfung, die in drei Stufen angeboten wurde. Die Prüfung beinhaltete Rezeptions-, Produktions- und Mediationsaufgaben zu berufstypischen Themen. Dabei betrug die schriftliche Prüfungszeit 60 Minuten in Stufe 1, 90 Minuten in Stufe 2 und 120 Minuten in Stufe 3 zuzüglich eines mündlichen Prüfungsteils.
Das Resultat der Prüfung kann sich sehen lassen. 81 Prozent der diesjährigen Teilnehmer haben sie erfolgreich absolviert. So hat sich der Mehraufwand für alle gelohnt. Mit dem Erwerb dieses Fremdsprachenzertifikates dokumentieren die Auszubildenden ihre guten Englischkenntnisse, was natürlich auch im Interesse ihrer Ausbildungsbetriebe liegt. Außerdem zeigt es, dass die Schüler für einen guten Ausbildungsabschluss auch Mehrbelastungen auf sich nehmen, um letztlich ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.
Herzlichen Glückwunsch sagen die Fremdsprachenlehrer Frau B. Trommer Frau M. Weiße Herr D. Hebestreit
Hildburghausen, den 08.04.2013, B. Trommer, Lehrerin am SBSZ

Exkursion der Tischler und Holzmechaniker nach Meiningen
Die Tischler und Holzmechaniker des 3. Ausbildungsjahres fuhren mit ihren Lehrern am Dienstag, den 05.03.2013, Fr. Heublein, Hr. Fritzsche und Fr. Trommer nach Meiningen. Im Rahmen des Lernfeldunterrichtes war das erste Ziel die Firma AKP Meiningen. Herr Güntzel, der Leiter Einkauf, gab uns einen Überblick zu den Produkten des Betriebes. Im Musterzimmer zeigte er uns zum Beispiel Arbeitsplatten für Küchen, Badausstattungen, Nischenverkleidungen und Duschwände. Man verarbeitet die Werkstoffe Holz, HPL-Platten, Acryl, Marmor und Kunststein. Danach gab es eine Betriebsführung, wo uns die computergesteuerte Lagerung der Werkstoffe und die einzelnen Arbeitsbereiche der Fertigung gezeigt wurden.
Dann ging es zum Schloss Elisabethenburg. Die von Fr. Heublein organisierte Führung durch das Museum zum Thema „ Entwicklung von Möbeln“ gab uns einen anschaulichen Einblick zur Bauweise und zu Herstellungstechniken von Möbeln der verschiedenen Stilepochen. Schon im frühen Mittelalter baute man Truhen aus groben Brettern, die in Kirchen oder bei Adligen standen. Einfache Leute hatten keine Möbel. Als der Lebensstandard der Menschen wuchs, baute man größere Truhen, reich verziert mit Intarsien und Schnitzereien, auch zu sehen an Möbeln der Renaissance und des Barock.
Die Führung durch die verschiedenen Stilepochen beeindruckte mit vielen verschiedenen Möbeln, wie die Frankfurter Wellenschränke (17.Jh.), Empireschränke, angelehnt an die ägyptische Kunst (18.Jh.), ein Apothekenschrank von Max Reger, Tische und Stühle aus Florenz, aber auch verschiedene Parkettfußböden und Wand- und Deckenverkleidungen aus Holz waren zu sehen.
Besonders erstaunt waren wir über die „Römhilder Kästchen“. Das sind kleine Schränkchen, die vom 16. bis ins 18. Jahrhundert in Römhild gebaut wurden und in ganz Europa gefragt waren. Das Meininger Museum hat ein Kästchen für mehr als 1500 DM ersteigert (siehe Bild). Das Material für die Kästchen war Nadelholz, schwarz gestrichen und Alabaster aus dem Heldburger Raum. Die Kästchen sahen sehr wertvoll aus, wie Ebenholz und Elfenbein, und ließen sich deshalb gut verkaufen.
Zum Abschluss der Führung sahen wir ein Meisterwerk des Tischlerhandwerks, den privaten Wohnsitz des Herzogs Georg des Zweiten. Die Wohnung wurde vom Herzogspaar in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts in der Epoche des Historismus eingerichtet und verzauberte uns u. a. mit tollen Schnitzereien. Der Herzog verfügte, dass nach seinem Tod die Räumlichkeiten so bleiben sollen, wie sie zu seinen Lebzeiten waren. Die Führung durch die Stilepochen des Tischlerhandwerkes war sehr professionell mit vielen kleinen Geschichten über die damalige Zeit und vielleicht konnten sich die Lehrlinge auch die eine oder andere Anregung zum Bau ihres Gesellenstückes holen. Bericht: B. Trommer, A. Heublein, B. Fritzsche

Bericht zum Besuch bei der CeBIT 2013
Gegen 7.40 Uhr setzte sich unserer Reisegruppe, bestehend aus der 11. Klasse und einigen Schülern der 12. Klasse, in Bewegung Richtung Hannover. Nach einigen Zwischenstopps auf diversen Rasthöfen kamen wir zur Mittagszeit am Messegelände der CeBIT an. Nachdem jeder seine Eintrittskarte erhalten hat machten wir uns auf den Weg die größte Computermesse der Welt auf eigene Faust zu erkunden. Dort präsentieren Firmen wie Microsoft, Google und weitere namhafte Firmen ihre neuesten Innovationen. Nach circa drei Stunden umherlaufen auf dem Messegelände wollten alle nur noch in die Jugendherberge und den anstrengenden Tag in einer gemütlichen Runde ausklingen lassen. Einige spielten Tischtennis, andere beschäftigten sich anderweitig in ihren Zimmern. Der nächste Tag begann bereits sehr früh, um halb neun Uhr fuhren wir nach ausgiebigem Frühstück zurück zur Messe wo man noch einmal die Möglichkeit hatte die noch nicht gesehenen Messestände zu besichtigen und weitere Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Einzelne Schüler hatten aber bereits nach dem ersten Tag die Nase voll und verbrachten den zweiten Tag ausschließlich im gegenüberliegenden McDonalds. Nach drei Stunden brachen wir die Heimreise an und erreichten Hildburghausen gegen 18 Uhr. Ich denke jeder von uns ist um einige Erfahrungen reicher und hat zwei ereignisvolle Tage in Hannover erlebt.
Schüler der 12. Klasse

Dt.-frz. Entdeckungstag bei einem Global Player in der Region
Im Rahmen des deutsch-französischen Entdeckungstages besuchten die Französischschüler der Klassen A11a/b des Beruflichen Gymnasiums am 6. März das Unternehmen Heinz-Glas in Kleintettau, wo seit 1622 Glas hergestellt wird. Heute hat sich das Familienunternehmen auf Parfüm-Flakons spezialisiert, und das weltweit. Alle Parfümhersteller von Rang und Namen lassen bei Heinz-Glas produzieren. Die Kontakte zu Frankreich sind daher sehr intensiv. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren viel über die traditionelle und moderne Herstellung dieser Flakons und konnten im Glasmuseum sogar auch selber zupacken und an einem so genannten Halbautomaten aus der flüssigen Glasmasse Flakons herstellen.
Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Jugendlichen dann die Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten und den Kontakten mit Frankreich. Zwei Auszubildende schilderten ihren Bildungsweg, der von der Firma tatkräftig unterstützt wird. Auslandspraktika sind gern gesehen und werden organisatorisch und finanziell unterstützt, so dass am Ende eine perfekt an die Erfordernisse des Weltunternehmens angepasste Ausbildung erreicht wird.Die Tätigkeit im Verkauf ist sehr vielfältig. Kundenbetreuung erfolgt nicht nur am Schreibtisch in Kleintettau. Man muss man die Auftraggeber immer wieder persönlich treffen. Neben guten Sprachkenntnissen sind da auch gute Umgangsformen und gute Kenntnisse der landestypischen Umgangsformen wichtig. Bei einem abschließenden kleinen Imbiss konnten die Schüler noch Fragen stellen. Nachgefragt wurden Details zu den Ausbildungsmöglichkeiten vor allem im Zusammenhang mit einem Bachelor-Studium.

Voller Erfolg: Der diesjährige Tag der offenen Tür im Technikum
Am Sonnabend, 2. März, kamen viele Interessierte ins Technikum an der Helenenstraße, um sich über das Berufliche Gymnasium und die Berufsfachschule zu informieren. Nach den Fakten über den Weg von der 11. Klasse bis hin zum Abitur mit allgemeiner Hochschulreife, die der Oberstufenleiter, StR Bernd Möller, vortrug, konnten sich die Besucher in den Räumen des Technikums über die Inhalte der Fächer persönlich informieren. Sowohl bei Sprachen, Mathematik und Naturwissenschaften als auch bei den berufsorientierten Fächern Wirtschaft und Datenverarbeitung (Technik) herrschte ein großer Andrang. Auch die Kontakte zu unseren Partnern in Norwegen und Frankreich wurden präsentiert. Reichlich Kaffee und Kuchen, teils von Auszubildenden vom Haus 1 gebacken, teils von Lehrern oder ehemaligen Schülern mitgebracht, fanden ihre Abnehmer genauso wie die von Schülern gebratenen Bratwürste im Hof. Viele ehemalige Absolventen des „BG“ kamen hier, um uns zu unterstützen und sich dabei wieder einmal zu treffen. Viele erzählten davon, dass gerade die berufsorientierten Inhalte in Wirtschaft und Datenverarbeitung ihnen halfen, Vorlesungen an der Uni einzusparen, weil sie das alles schon konnten; noch ein Grund für eine erfolgreiche Schullaufbahn am Beruflichen Gymnasium.

Exkursion der Bürokaufklasse BK10a nach Bad Rodach zur Firma VALEO
Am 18.12.2012 unternahmen wir, die BK10a, gemeinsam mit unserem Klassenleiter, Herrn Albrecht Wirsing, eine sehr interessante Exkursion nach Bad Rodach zu VALEO. Wir wurden von Herrn Axel Dorscht, dem Europabetriebsrat des Unternehmens, und seiner Assistentin, Frau Verena Lang freundlich empfangen und bekamen Arbeitsschutzschuhe und Kittel für den Betriebsrundgang. Im Seminarraum der Firma erläuterte er uns die wichtigsten Eckdaten und Fakten zum Unternehmen, das für führende deutsche Automobilmarken hochwertige Klimasysteme fertigt. Obwohl am Standort Bad Rodach der Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung liegt, bekamen wir Gelegenheit, einen Rundgang durch die Produktionshallen zu machen, wobei uns Herr Dorscht auf alle anfallenden Fragen kompetent und praxisnah gleich Rede und Antwort stand. Wir möchten uns an dieser Stelle bei ihm und Frau Lang für die Durchführung, sowie bei Herrn Wirsing für die Planung und Organisation bedanken. Stefanie Morgenroth, BK10a

Beiköche des 1. Lehrjahrs präsentieren: "Schlachte-Fest"
„Schlachte-Fest“ hieß das Projekt der Beiköche der Klasse BKö12 (1. Lehrjahr) am Mittwoch, den 13. Februar 2013. Unter diesem Thema bereiteten die jungen Auszubildenden unter der Aufsicht von Fachlehrer Fred Keßler drei Mahlzeiten zu: Thüringer Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpüree, Wellfleisch mit Sauerkraut und Salzkartoffeln und für die Liebhaber von Fastfood einen doppelten T-Burger, mit Senf Fleischklops, Gewürzgurken und Zwiebeln. Projekte helfen, die Praxis in der Küche im Zusammenhang zu erleben und dabei schneller und mehr zu lernen. Spaß macht es außerdem, wenn die Theorie mal im Hintergrund stehen kann. Leider haben nicht viele Schüler gemerkt, dass es da von Mitschülern zubereitetes Essen gibt. Vielleicht machen das nächste Mal mehr Schüler davon Gebrauch. Geschmeckt hat es auf alle Fälle. Und preisgünstig war es auch noch. Bereits jetzt haben zwei der Auszubildenden vor, nach Ende dieses Bildungsganges eine Ausbildung als Köche zu beginnen. Ein guter Anfang

Workshop zum Jubiläum des Elysée-Vertrag im SBSZ
Aus Anlass des 50. Jahrestags der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags fand im Beruflichen Gymnasium des SBSZ dazu ein Workshop statt. Frau Bose vom Bildungswerk Sachsen (im Auftrag des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung), begann - begleitet von Herrn Dr. Frey, dem Geschäftsführer des Instituts in Leipzig - mit einem Vortrag zu den geschichtlichen Hintergründen und politischen Entwicklungen, die zum Vertrag führten. Die Abiturienten der Klassen A11a und A11b sahen in einem Video, mit welcher Begeisterung Charles de Gaulle empfangen wurde, der dem deutschen Volk die Hand zu Versöhnung reichte. Es folgte ein Überblick über die Vertragsinhalte. In Arbeitsgruppen wurde anschließend eine „Botschaft an den Botschafter“ ausgearbeitet, die von den Schülern vorgetragen wurden. Den Abschluss bildete eine Diskussion über den heutigen Zustand dieser weltweit einmaligen Freundschaft früher verfeindeter Länder.

"Informatik-Biber 2012": Auszeichnung für SBSZ und Koordinator
Im Namen der Aktion "Informatik-Biber 2012" wurde das SBSZ wegen seiner großen Beteiligung der letzten Jahre ausgezeichnet. Auch Herr Koch, Informatiklehrer an unserer Schule, erhielt eine Urkunde für sein Engagement als Koordinator. Wir fördern seit Jahren den Nachwuchs an Informatikern erfolgreich.

Auszeichnung unserer Schule durch die Friedrich-Schiller-Universität Jena als Praktikumsschule 2012/2013
Die Uni Jena verlieh uns eine Auszeichnung für die Unterstützung im Rahmen der Schulpraktika in den Studiengängen B. Sc. Wirtschaftswissenschaften - Wirtschaftspädagogik und M. Sc. Wirtschaftspädagogik (Business and Economic Education). Wir dürfen das Qualitätssiegel bis Ende des aktuellen Schuljahrs führen.

Erfolgreiche Teilnahme an der 24. Internationalen BiologieOlympiade, Bern 2013
Der Schüler Stephan Bischoff aus der A10a hat in der ersten Runde dieses Wettbewerbs den achtbaren 34. Platz in Thüringen belegt. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für das Engagement im Fach Biologie.

Auf klassischer Mission in Weimar - Reise der A11 zu Goethe und Schiller
"Der Mensch ist dem Menschen das Interessanteste" - mit diesem Zitat von Goethe begaben sich die Schüler der Klassenstufe A11 des SBZ Hildburghausen auf Spurensuche durch die Kulturstadt Weimar.

Bezüglich des Abiturrahmenthemas 2014 besuchten wir, die Klassen A11a und A11b des Beruflichen Gymnasiums Hildburghausen, am 20.11.2012 die Klassikerstadt Weimar. Gegen 9 Uhr fuhren wir gemeinsam mit dem Busunternehmen Domhardt und unseren Deutschlehrerinnen Frau Kreußel und Frau Schleberger zu unserem Zielort. Nach der Einteilung in Gruppen begann gegen 11 Uhr die erste Führung durch das Wohnhaus Schillers. Begleitet von einer kompetenten Mitarbeiterin der Klassik Stiftung, wurde jedem Einzelnen das Wirken des berühmten Dichters näher gebracht. Von überreifen Äpfeln in seinem Schreibtisch, die ihn zu neuen Ideen inspirierten, bis hin zu originalgetreuen Schriftstücken - auf allen Etagen konnte man nachvollziehen, wie das damalige Leben war. Neben geschmackvoll eingerichteten Zimmern brachte man uns viele wissenswerte Fakten näher.
Schiller war glücklich mit Charlotte von Lengefeld verheiratet, hatte vier gesunde Kinder und ein zum Ende seines Schaffens schuldenfreies Haus. Aber der Schein trügt! Das bilderbuchhafte Dasein war von ständigen Krankheiten, alltäglichen Stresssituationen und Versagensängsten geprägt. Im Alter von nur 45 Jahren starb er schließlich an einer verschleppten Lungenentzündung. Werke wie das Theaterstück „Die Räuber“ oder die Ballade „Der Handschuh“ sind bis heute unvergessen. Nach dieser Führung folgte ein Rundgang durch die neue Goethe-Ausstellung „Lebensfluten-Tatensturm“. Dabei erkannte man sofort: Johann Wolfgang von Goethe ist und bleibt aktuell. Die Welt des Genies wurde eindrucksvoll in Szene gesetzt. Die Besucher erleben unter Leitbegriffen wie Liebe, Natur und Gewalt eine gut strukturierte Atmosphäre mit Blick auf persönliche Erinnerungsstücke, sowie Briefe und Tagebucheinträge. Modernste Technik half uns später, das Wohnhaus des Dichters zu erkunden. Erneut erfuhren die Geschichtsinteressierten wichtige Inhalte aus verschiedenen Bereichen. Mit außerordentlicher Hingabe widmete sich der Kunstliebhaber dem Umbau der Räumlichkeiten. Ihm lag ein Anwesen am Herzen, das über eine prunkvolle Treppenanlage verfügt. Er selbst sagte, dass sich ein Gang über die flachen Stufen erhaben anfühle, was wir nun selbst nachvollziehen können. Bereitwillig opferte er deshalb mehrere Räume. Zusätzliche Besonderheiten des Besitzes sind einige antike Skulpturen in Nischen, prächtige Deckengemälde und ein mediterran gehaltener Garten, in dem Familie Goethe neben Stauden sogar Aprikosenbäume anpflanzte. Doch Vorsicht liebe Besucher! In dem mächtigen Anwesen kann man sehr leicht die Orientierung verlieren.
Nach der Besichtigung konnten wir nun in Eigeninitiative Weimar erleben. Unzählige Einkaufsmöglichkeiten, gemütliche Restaurants und erste weihnachtliche Impressionen - jeder kam auf seine Kosten. Den letzten Höhepunkt des Tages stellte der Besuch des Deutschen Nationaltheaters dar. Schon im Vorfeld fiel die Entscheidung auf Effi Briest nach einer Inszenierung von Theodor Fontane. Gut platziert sahen wir zwei talentierte Darsteller, die uns etwa eine Stunde lang in die Vergangenheit entführten.
Weniger dramatisch endete unser Ausflug im schönen Weimar und wir verließen mit guter Stimmung Theater und Stadt. Mission geglückt! Etwas müde aber schlauer erreichten wir gegen 23 Uhr Hildburghausen. Stellvertretend für die Klassen möchten wir erwähnen, dass die Exkursion ein voller Erfolg war. Besonders in Hinsicht auf das Abiturrahmenthema konnten wir wichtige Eindrücke sammeln und hoffen bereits auf einen nächsten Ausflug. Herr Goethe hätte diesen gelungenen Tag vermutlich mit folgenden Worten ausklingen lassen: „Der Tag ist von unendlicher Länge für den, der weiß, wie man ihn würdigt und nutzt.“
Julia Fischer und Felix Sausemuth im Namen der Klassen A11a/b

Auf den Spuren Ottos des Großen - Klassenfahrt nach Magdeburg
Auch in diesem Jahr führten die elften Klassen des Beruflichen Gymnasiums in Hildburghausen eine zweitägige Fachexkursion durch, bevor der Stress der ersten Klausurrunde ihren Lauf nahm. In erster Linie diente die Reise nach Magdeburg dem besseren Kennen lernen, aber auch die historische Vielfältigkeit der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt war Anreiz für die Exkursion. Neben den Klassenlehrerinnen Frau Kreußel und Frau Weiße begleiteten uns auch die Fachlehrer für Geschichte und Wirtschaft.
Nach ca. 4 Stunden Busfahrt erreichten wir unser Ziel und besichtigten das Kulturhistorische Museum aus Anlass des 1100. Geburtstages von Otto dem Großen. Zu den Highlights gehörten der Kaiser-Otto-Saal mit dem Original des Magdeburger Reiters und des ottonischen Steingrabes, das jahrhundertelang vom Steinpflaster des Domplatzes bedeckt war.
Am Abend besichtigten wir den Magdeburger Dom. Ausgestattet mit Taschenlampen, gingen wir durch den gotischen Kathedralbau, in dem sich viele historische Kunstschätze, wie zum Beispiel das Grab des Kaisers Otto I. befinden. Das wohl schönste Erlebnis war der Besuch der Burg Falkenstein im Harz. Die Burg war unter anderem Schauplatz des Märchenfilms „Schneeweißchen und Rosenrot“ sowie einer Serie der DDR-Reihe „Polizeiruf 110“. Vor mehr als 790 Jahren verfasste hier Eike von Repgow den „Sachsenspiegel“, das erste deutsche Rechtsbuch. Unter Anleitung von 2 Museumspädagogen war es unsere Aufgabe, den Sachsenspiegel auf eine moderne Art zu erklären, indem wir schauspielerische Einlagen einübten und darüber einen Film drehten.
Nun warten wir alle gespannt darauf auf den auf DVD gepresste Film. Alle Teilnehmer hatten sehr viel Spaß und es zeigte sich, wie wichtig diese Exkursionen auch für das Entstehen einer Klassengemeinschaft sind.
Sebastian Siebensohn, A12a des Beruflichen Gymnasiums Hildburghausen.

Europäischer Wettbewerb 2012: Kreativität zahlt sich aus
Seit vielen Jahren nimmt das SBSZ Hildburghausen am Europäischen Wettbewerb teil. Dieser ist der älteste und einer der renommiertesten Schülerwettbewerbe in Deutschland. Auch in diesem Jahr waren die Schüler der Abiturstufe des SBSZ wieder erfolgreich. Die besten Arbeiten wurden mit einer hochwertigen Reise nach Berlin belohnt. Dies ist ihr Bericht:

Hildburghausen- Mit positiven Erwartungen kamen wir am 16.Oktober am Berliner Hauptbahnhof an. Mit unseren Koffern im Schlepptau, machten wir uns auf die Suche nach unserer Unterkunft. Das „BaxPax Downtown“, unsere Unterkunft nahe dem Friedrichstadtpalast, hat der Bundestag schon für uns gebucht. Wir- das sind Paula und Tim aus der 13. Klasse des SBSZ Hildburghausen. Im vergangenen Schuljahr nahmen wir gemeinsam mit unseren Mitschülern am Europäischen Wettbewerb teil. Dieser stand unter dem Motto „Solidarität zwischen den Generationen“. Hierzu fertigten wir schriftliche Arbeiten an, welche für uns und unseren Mitschüler Stefan Meisch mit einer Reise in die Hauptstadt belohnt wurden. Stefan durfte seine dreitägige Reise bereits im Juni antreten. Unser Aufenthalt umfasste vier Tage- vom 16. Oktober bis zum 19. Oktober. Das vom Besucherdienst des deutschen Bundestags organisierte Programm war straff. Dennoch kam der Spaß nicht zu kurz. Auf der Programmliste stand Kulturelles wie ein Theaterbesuch, sowie der Besuch von politisch bestimmten Institutionen und sozialen Einrichtungen. Im Bundestag waren wir stetig zu Gast und durften uns sogar mit Abgeordneten unterhalten. Da sich einige Teilnehmer in ihren Ausführungen die Mehrgenerationenhäuser zum Schwerpunkt gesetzt haben, bestand die Möglichkeit das Mehrgenerationenhaus in Berlin/Moabit zu besuchen. Auch wir beide entschieden uns für den Besuch. Nach einer Führung durch das Haus, bekamen wir Einsicht in die Arbeit einer solchen Institution und konnten kräftig Fragen stellen. Die anderen Teilnehmer konnten in dieser Zeit hinter die Kulissen des Theaters der Generationen und dem Kreativhaus e.V. blicken. Für alle Geschmäcker war also etwas dabei. Auch für das leibliche Wohl war während der vier Tage bestens gesorgt und gutes Essen war stets eingeplant. Um bleibende Eindrücke zu hinterlassen, hatten wir die einmalige Gelegenheit, ein Foto mit dem Präsidenten des deutschen Bundestages, Norbert Lammert, zu machen. Neben uns zwei Hildburghäusern gewannen noch ca. 20 weitere Jugendliche aus ganz Deutschland die Berlinreise. Die anderen Teilnehmer erwiesen sich als sehr sympathisch und es ergaben sich viele neue Kontakte in Deutschland und sogar über die Grenzen hinaus. Denn sogar zwei Bulgaren waren mit von der Partie. Bis auf den Theaterabend standen uns die Abende zur freien Verfügung und so machten wir auf eigene Faust Berlin unsicher.
Zusammenfassend war die Reise ein voller Erfolg mit vielen neuen Eindrücken und es lohnt sich, sich bei diesem Wettbewerb zu engagieren. Kreativität zahlt sich aus!
Paula Neundorf, Tim Stammberger - Berufliches Gymnasium Hildburghausen

Klassenfahrt zu den Klassikern nach Weimar: Vorbereitung auf das Abiturrahmenthema im Fach Deutsch

Die Klassen A10a und A10b fuhren mit ihren Deutschlehrern und ihren Klassenlehrern für drei Tage nach Weimar, um sich vor Ort über Wieland und seinem Naturbegriff zu informieren. Die Unterbringung erfolgte in der Jugendherberge "Germania" in der Nähe des Hauptbahnhofes.
An den drei Tagen gab es ein volles Programm und Informationen und Eindrücke über Wieland und natürlich Schiller und Goethe. Am ersten Tag erlebten die Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums mit ihren Lehrern die Geschichte Weimars unter der Herzogin Anna Amalia. Die besondere Stadtführung am Nachmittag unter dem Thema "Wie Phoenix aus der Asche" ging vom Stadtschloss an der wieder hergestellten Anna-Amalia-Bibliothek vorbei durch den Ilmpark bis zu Goethes Gartenhaus. Am zweiten Tag führte der Weg nach Oßmannstedt östlich von Weimar, wo Wieland einige Jahre ein Gut führte. Nach einer Führung durch das Haus gab es einen interessanten, mit vielen Fakten gespickten Vortrag zu Wielands Naturbegriff. Darauf folgte am Nachmittag eine ausführliche Führung durch das Schillerhaus.
Am letzten Tag war das Goethehaus Hauptthema. Die fachkundige Führung durch das Goethemuseum zeigte die gerade eben neu konzipierte und eröffnete Ausstellung. Im Anschluss daran konnte jeder - mit Mediaguide ausgestattet - das Wohnhaus Goethes besichtigen.
Für Schüler und Lehrer war dies eine große Fülle an Informationen. Auf alle Fälle dürften diese drei Tage einen wichtigen Meilenstein bei der Vorbereitung der Abiturprüfung im nächsten Jahr darstellen.

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